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    <title>Zwillinge - der Survival Guide für Väter</title>
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    <description></description>
    <dc:publisher>boenald</dc:publisher>
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    <dc:date>2009-09-02T10:50:24Z</dc:date>
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    <title>Zwillinge - der Survival Guide für Väter</title>
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  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/5916513/">
    <title>Alles nur Poser!?</title>
    <link>http://twinnies.twoday.net/stories/5916513/</link>
    <description>Neuerdings (&lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/gastkommentar/502957/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;Presse-Gastkommentar&lt;/a&gt; bzw als Reaktion darauf &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/bildung/erziehung/503512/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; und &lt;a href=&quot;http://diepresse.com/home/meinung/ausderredaktion/503541/index.do?from=suche.intern.portal&quot;&gt;hier&lt;/a&gt;, mit etwas Verspätung auch im &lt;a href=&quot;http://derstandard.at/fs/1250691751184/Neue-Vaeter-Selbstgekuerte-Superpapas&quot;&gt;Standard&lt;/a&gt;) laufen die &quot;Neuen Väter&quot; Gefahr, ganz schön alt auszuschauen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was haben sie, also wir, denn falsch gemacht? Kurzzusammenfassung - es kommt gar nicht so gut, wenn wir uns als Helden feiern lassen, nachdem wir mal was getan haben, was wir üblicherweise ganz selbstverständlich von &quot;der Mama&quot; erledigt wissen wollen. In der Nacht aufstehen, schreiende Babys herumtragen und dann womöglich lobheischend die werte Gattin aufwecken (&quot;Sie schlafen alle beide wieder, kannst liegen bleiben, Schatz.&quot;) ist nicht die schlaueste Taktik, echt nicht. Sorgenvoll den Kopf schüttelnd und trotz des unvorstellbaren Stresses ihr zuliebe trotzdem für ein paar Tage die Alleinverantwortung für die Kinderbetreuung zu übernehmen, dann eine Armada aus Omas, Babysittern etc. anzuheuern, um Zeit für die eh schon lang geplante Bergtour zu schaffen und dann auch noch locker flockig zu bemerken &quot;War gar nicht so schlimm mit ihnen&quot; (Subtext: &quot;Was beschwerst du dich überhaupt? Ist doch gar nix dabei, das bisschen Kinderaufpassen.&quot;) grenzt völlig zurecht an psychologisches Harakiri mit Anlauf. Ok, das ist gegessen. so geht´s nicht wirklich gut. Auf partnerschaftlich machen, posen, was das Zeug hält, sich die Rosinen aus dem Kuchen pflücken, den Rest delegieren und dann auch noch Starallüren kultivieren, das hält die verständnisvollste Frau nicht aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Stop. Lassen wir mal die aufgelegte Frage beiseite, in welchem Ausmaß der im Einzelfall berechtigte und nur zu gut nachvollziehbare Frauenfrust über den Unsuper-Mann überhaupt verallgemeinerbar ist (Ist er natürlich nicht, Frechheit!). Die Vermutung, ob nicht mitunter die drückende Belastung in der Suche von Frauen nach immer neuen Gründen, weswegen sie sich über Männer im Allgemeinen und ihre eigenen im Besonderen beklagen müssen, ein passendes Ventil findet, verfolgen wir derweil auch nicht weiter. Ja klar, der Alltag mit Kindern jeden Alters ist und bleibt sauanstrengend, ein glückliches Lächeln umspielt unsere Lippen genau dann, wenn sie alle gesund und unverletzt in ihren Betten liegen und schlafen. Der Rest ist Aufgabe und Draufgabe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Offenbar haben sich im Umgang mit derlei Belastungen zwei sehr unterschiedliche Strategien entwickelt. Die eine zielt darauf ab, als quasi Gegenleistung für den Knochenjob Trost, Zuspruch und Unterstützung zu erlangen - es mag durchaus sein, dass Mütter hier stärker vertreten sind, ein Lokalaugenschein auf Spielplätzen, Familienwiesen in Freibädern etc bestätigt das nachdrücklich. Die andere Strategie (richtig: die der &quot;richtigen Männer&quot;) verfolgt das Ziel, für ihre Leistungen Lob und Anerkennung zu bekommen. Wie früher halt: Auftrag erhalten, Ziel (Mammut, Kinderbetreuung) fokussieren, Ergebnis liefern (Mammut tot, Kinder leben), Schultern klopfen, Brust raus, Bauch rein, so geht das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Phänomen ist also nicht wirklich neu. Für niemanden.&lt;br /&gt;
Und es scheint sich über die Jahrtausende hartnäckig gehalten zu haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rhetorische Frage: damit umgehen lernen oder drüber jammern? Zur Abwechslung auch einmal zuhören und trösten oder sich den unbändigen Stolz über das selbst gekochte und beinahe aufgegessene Mittagessen der Kids um die Ohren schmeißen lassen?</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Allgemeines, Einstiegslektüre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-02T08:12:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/5915326/">
    <title>Premiere in neuer Besetzung</title>
    <link>http://twinnies.twoday.net/stories/5915326/</link>
    <description>Wir befinden uns wenige Tage vor unserem ersten richtigen Sommerurlaub als Großrudel. Der Sechzehnjährige, der nach eigener Auskunft schon die längste Zeit nur mehr uns zuliebe überhaupt auf Familienurlaub mitfährt und uns seine semigöttliche Gnade regelmäßig spüren lässt. Dann die wortgewaltige Elfjährige, die eigentlich fast zwölf ist und gefälligst vorn im Auto sitzen will. Die beiden Eltern - für die im übrigen feststeht, dass sie (wegen der längeren Beine und so) jedenfalls abwechselnd rechts oder links vorne sitzen werden. Und erstmals die beiden Frösche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An hunderte, ja tausende Dinge denken wir seit Tagen und Wochen: spezielles Baby-Wasser kaufen, weil das italienische, man weiß ja nicht, ob sie´s vertragen. Salben, Puder, Gewand für alle Anlässe und Eventualitäten, schließlich kann´s in Bibione auch im Sommer empfindlich huschi werden, zumindest für Dreimonatige, die eigentlich erst seit zwei Monaten da sein sollten, Schnuller, Flascherl, Sauger, Milchpulver, falls es mit dem Stillen am Campingplatz wider Erwarten nicht so easy klappen sollte, der große Kinderwagen, einen Ersatzschlauch für dessen Reifen, Sonnenschutz in jeder Form (Milch, Kappe, Schirm), Reisegitterbett, Windeln. Und, und, und... Schiere Tonnen sammeln sich da an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So ein Glück, dass zumindest die anderen in der Lage sind, sich ihre sieben Zwetschken zusammenzuklauben und einzupacken.  Obwohl, man fragt sich manchmal, ob das mit der Selbständigkeit eine so schlaue Idee war. Meine Güte, was kann man denn schon alles brauchen? Ein, zwei Badehosen, Unterwäsche, ein paar T-shirts, kurze und lange Hose, Schuhe. Aus.Wie war es dann aber möglich, dass in einen ohnehin schon am höchstzulässigen Gesamtgewicht schrammenden und bis in die Dachbox mit leider doch lebensnotwendigem Zeugs vollgepfropften Minivan auch noch eine Gitarre samt Verstärker verstaut werden muss, ohne die sich unser jugendlicher Halbgott ganz sicher nicht aus dem Haus fortbewegen wird? Schon gar nicht mit uns. OK, wir fangen nicht so knapp vor der wohlverdienten Erholung zu streiten an, erinnern uns an die Tetris-Highscores unserer Schulzeit und fangen neu zu schlichten an, bis alles passt und Platz hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unser Plan ist brillant: packen am Abend, rechtzeitig schlafen gehen, Wecker weckt um drei in der Früh, Babys werden schlafend ins Auto getragen und erst zum Frühstück umgezogen, keine Hitze, kein Stau, den ersten Vormttagskaffee genießen wir bereits am Strand. So kennen wir das aus den Prospekten der Familienurlaubsanbieter und Lebensratgeber.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nun zur Realität: Packen bis spät (wir erinnern uns: der Verstärker!), dann Wohnung halbwegs sauber hinterlassen, man will ja eine Woche später an keinen Kriegsschauplatz heimkehren, der Wecker weckt (perfekt!), Babys schlafend ins Auto, allerdings halten sie nur bis zur Stadtgrenze durch, ab dann wirds durchwachsen. Aus dem geplanten Zwischenstop in Kärnten wird ein Parkplatz irgendwo viel weiter nördlich und nachdem die Zwillinge voll entspannt und liebevoll neben der Autobahn gestillt, gewickelt und umgezogen wurden, lässt sich einer von ihnen - zu schnell für unsere ansonsten pfeilhafte Reaktion - sein Frühstück nochmal gründlich durch den Kopf gehen, ist von oben bis unten angespieben und wir suchen schon nach dem Ersatzgewand. Die Szene wiederholt sich mit Zwilling II analog knapp nach der italienischen Grenze, hier haben wir uns eine Pannenbucht nach einem Tunnel bei strömendem Regen ausgesucht, ansonsten - same procedure. Bis Bibione wächst offen gestanden die Sehnsucht nach ein bisschen Ruhe und einem kleinen Bier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bevor wir weitererzählen, Grundsätzliches: Verreisen mit Klein(st)kindern gehört trotz aller Hilfsmittel und fragloser Erleichterungen irgendwie noch immer in das Kästchen &quot;Mut kann man nicht kaufen&quot;. Soll heißen: wem´s aus welchen Gründen gleich am Anfang noch etwas zu viel Thrill ist, soll´s ruhigen Gewissens auf später verschieben. Besser einmal öfter Urlaub in den bekannten, weil eigenen vier Wänden machen und relaxen, als sich dem Erfolgsdruck der Umgebung zu ergeben (&quot;bitte, die Chris und der Walter sind nach Namibia - und da war die Teresa grad mal fünf Wochen auf der Welt...&quot;) und sich aus Sorge um das Wohlergehen der eigenen Brut halb zu Tode fürchten. Nur so als Anregung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so gehts demnächst weiter:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Italienwoche mit Säuglingen&lt;br /&gt;
Der heikle Umgang mit Nachbarn in der Urlaubszeit&lt;br /&gt;
Unfälle passieren, nicht nur den anderen&lt;br /&gt;
was ändert sich, wenn die Kinder größer werden?</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Routine &amp; Überraschungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-01T14:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/4718579/">
    <title>Bonus Tracks</title>
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    <description>Wenn vom lieben Nachwuchs kein Fettnapf und auch keine Gelegenheit zur Selbst- oder Fremdgefährdung ausgelassen wird.&lt;br /&gt;
Wenn um jedes auch noch so vertrottelte Klumpert ein Ohren und Nerven zerfetzender Krieg vom Zaun gebrochen wird.&lt;br /&gt;
Wenn sogar die ansonsten heiß geliebten Spazierfahrten in Bus und Schnellbahn die Laune nicht heben.&lt;br /&gt;
Dann tun wir uns leid.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber dann passiert Folgendes: Während Mütter mit quengelnden oder tobenden Kindern im öffentlichen Raum bestenfalls auf Ignoranz und schlimmstenfalls auf lautstarke Zurechtweisungen (Können´s nicht dafür sorgen, dass die nicht so sind!) zählen können  sind wir Papas in solchen Situationen vergleichsweise fein raus.&lt;br /&gt;
Nicht zu früh freuen, die Kinder sind deshalb nicht besser aufgelegt, nur weil sie in starker männlicher Begleitung einen Ausflug machen können. Aber die anderen Leute auf der Straße  kein Vergleich, sag ich Ihnen!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich habe dafür eine einfache Erklärung: Wir kennen das auf Ämtern, in Warteschlangen, beim Automechaniker, fast egal wo. Während &lt;i&gt;der Mann, &lt;/i&gt;sofern er sich halbwegs benimmt, in der Warteschlange verdunsten kann und beim Mechaniker für sein technisches Unwissen verachtet wird, reicht &lt;i&gt;der Frau&lt;/i&gt; im Normalfall das gleiche Maß an Höflichkeit, um fast immer zu kriegen, was sie will. Der politisch inkorrekte Fachausdruck dafür lautet &lt;i&gt;Girlie Bonus&lt;/i&gt;, hat was mit plumpen Machoreflexen zu tun (hilfloses Weibchen), ist natürlich ein böses, böses Symptom der himmelschreienden Ungerechtigkeit dieser in Genderfragen ganz fürchterlichen Welt, es funktioniert aber meistens tadellos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Geheimnis ist - der Girlie Bonus ist umkehrbar.&lt;br /&gt;
Und zwar in dem Moment, in dem man(n) sich mit Kindern auf die Straße traut. Selbst die 85jährige, nicht mehr ganz rüstige Dame fühlt sich in Kinderangelegenheiten jedem auch noch so routinierten und kraftstrotzenden Mann haushoch überlegen. Hat was mit plumpen Gluckenreflexen zu tun (patschertes Männchen, arme Junge), ist natürlich auch ein ganz böses Symptom der in Genderfragen etc., etc...  es funktioniert aber auch meistens voll super.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Beispiel: Ich besteige mit den Raunzbolden Albert und Theo einen vollen Bus und teile die Menge wie weiland Moses das Meer. Meiner Bitte Ich brauch zwei Sitze beim Fenster wird anstandslos Folge geleistet, während der Fahrt ist für Unterhaltung (meine und die der Buben) gesorgt, beim Aussteigen hält mir eine Frau die Bustür offen und eine andere versucht, mir Albert, der genau jetzt stehen bleiben und eine mikroskopische Verfärbung am Boden des Busses mustern muss, nachzutragen. Ein anerkennendes Lächeln zum Schluss. In ihren Augen bin ich der Held. Einer, der die Last auf sich genommen hat. Ein kleiner Hinweis auf das Gute in der Welt.&lt;br /&gt;
Ja, ja, ja, ich weiß  es wäre ein &lt;i&gt;noch&lt;/i&gt; besserer Hinweis auf das &lt;i&gt;wirklich&lt;/i&gt; Gute in der Welt, wenn es total normal und eh klar wäre, wenn sich Papas im Alltag um ihre Kinder kümmern. Tun sie oft nicht, wissen wir. Aber solche Gedanken sind mir jedes Mal, wenn mir irgendwelche Mamis (ob nun hilfsbereit, belustigt, mitleidig oder reflexhaft) zu Hilfe kommen, restlos egal. Es tut gut, es hilft und es ist nicht peinlich, ehrlich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fazit: Pfeifen Sie in solchen Situationen ruhig auf den viel beschworenen Mutterinstinkt. Der ist über weite Strecken ein Mythos und eine grandiose Ausrede der anderen Väter, sich lieber nicht mit ihren Kindern zu beschäftigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie nämlich wissen jetzt: Papa kann das besser. Wirklich.&lt;br /&gt;
Wenns darum geht, auf der Straße, in Öffis, in Geschäften etc. weiterzukommen, sind Sie als Mann auf der Gewinnerseite. Wird auch Ihre Frau oder Freundin rasch einsehen, jede Wette. Schließlich profitiert sie davon. Und die Zwillinge auch. Denen machts nämlich genauso wie Ihnen Spaß, wenn was weitergeht.</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Routine &amp; Überraschungen</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-19T10:38:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/4688212/">
    <title>Sowas wie eine Bedienungsanleitung</title>
    <link>http://twinnies.twoday.net/stories/4688212/</link>
    <description>Fakt ist: ich weiß schon, wovon ich rede und schreibe. Ehrlich. Weil beim Papa-Sein von Twins kenn ich mich aus, original und aus erster Hand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fakt ist aber darüber hinaus: nicht nur Geschmäcker sind verschieden, sondern auch Erfahrungen. Es ist also fix damit zu rechnen, dass der eine oder die andere, die hier mitliest, manches ganz anders vorstellt und erlebt.&lt;br /&gt;
Kein Problem, ganz im Gegenteil.&lt;br /&gt;
Das ist dann nämlich genau der Punkt, an dem ich beginne unverschämt zu werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da ich in diesem Blog im Lauf der Zeit am liebsten so weit wie möglich über den eigenen Tellerrand hinaus blicken möchte, wäre es wunderbar, wenn Folgendes passiert:

&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Erleichterte Zwillingsväter posten, dass ihnen manches auch schon so oder so ähnlich passiert ist.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Aufgebrachte Tanten, Onkel, Schwiegermütter beklagen sich, dass sie´s ja eh nur gut gemeint hätten.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Aufmerksame Beobachter stellen Berichte oder Links über selbsterlebtes oder mitverfolgtes Zwillingsleben hier rein.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;ul&gt;  
&lt;li&gt;Neugierige Leser/innen fragen, wann denn endlich der schon längst versprochene Artikel über den Campingurlaub mit dreimonatigen Zwillingssäuglingen online sein wird.&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
Bin schon gespannt....</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Allgemeines, Einstiegslektüre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-08T07:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/4686227/">
    <title>Wie wirklich ist die Wirklichkeit?</title>
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    <description>Eine insbesondere unter Leuten mit viel zuviel Tagesfreizeit gern immer wieder diskutierte Frage: Wieso können wir uns eigentlich restlos sicher sein, dass wir sind, was wir sind, dass wir wahrnehmen, was wir wahrnehmen, dass unser Tun Auswirkungen in der Wirklichkeit hat?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Welche unumstößlichen Beweise gibt es eigentlich GEGEN die Hypothese, wir seien nichts anderes als nackerte Gehirne in Nährlösungen, von Robotern am Leben erhalten und von hochpotenten Artificial Intelligence-Rechnern mit Abermilliarden elektromagnetischen Daten versorgt, die sich in unseren armen Neuronen zum Bild der Welt zusammenfügen?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen wir mal beiseite, wie unbedeutend solche Fragen vielleicht sind (wer trotzdem Lust hat, kann &lt;a href=&quot;http://www.eigensinn.zm96.de/artikel.php?id=1&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; ein bisschen in diese Richtung weiterschmökern).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mag alles sein, bloß, mit Verlaub, das &lt;i&gt;Gefühl&lt;/i&gt; ist es nicht! Das Gefühl nämlich, die Sicherheit darüber zu verlieren, ob man nun gerade wach ist oder träumt, ob man in der gestaltbaren Realität verwurzelt oder einer Fiktion ausgeliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer schon mal in einem Geschäft auf der Suche nach dem optimalen Kindergefährt leere Zwillingskinderwägen hin und her geschoben hat und sich vermeintlich selbst dabei zusehen konnte, kennt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer die Wohnung vor lauter geborgter, geschenkter, gekaufter oder gefundener Babywäsche kaum mehr durchqueren konnte, ohne auf total süße Strampler, putzige Söckchen, Hauben und Leiberln zu treten (und Windeln! Windeln in Hülle und Fülle. Babys lassen sich ihre Mahlzeiten sehr gerne noch einmal durch den Kopf gehen und das muss dann aufgefangen oder weggewischt werden!), kennt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wer kleine Matratzen geschleppt, Gitterbetten aus vier verschiedenen Generationen mit viel Improvisationsgabe zusammengeschraubt und das Kinderzimmer ausgemalt hat, kennt es.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man kennt das Gefühl, dass da was im Busch ist. Aber halt nicht so, dass man in gewohnter Höhlenmensch- oder Pfadfindertradition mit einem herzhaften Problem erkannt, Problem gebannt! drauf losgehen könnte. Man ahnt, dass sich in Wirklichkeit (da ist sie wieder, die Wirklichkeit!) und hinter den Kulissen längst alles geändert hat. Aber es ist nicht greifbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht ganz angenehm, vor allem, wenn Sie´s nicht gewohnt sind. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, es ist sogar ein wenig unheimlich.&lt;br /&gt;
Zu unserer männlichen Erleichterung sei gesagt: Wir sind nicht allein!&lt;br /&gt;
Unseren Frauen gehts zwar &lt;i&gt;schon&lt;/i&gt;, aber nicht &lt;i&gt;sehr&lt;/i&gt; viel besser. Und das, obwohl sie (schließlich tragen sie die Zwillinge ja auch 40 Wochen im Bauch mit sich herum) einen körperlich, hormonell, emotional um Vieles unmittelbareren Bezug zum Thema &lt;i&gt;ich bekomme Zwillinge&lt;/i&gt; haben.&lt;br /&gt;
Unbestreitbarer Startvorteil. Aber trotzdem: auch sie, wir dürfen durchatmen, machen sich kaum Vorstellungen davon, wie es sein wird, wenn die beiden Kinder erst mal da sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerdem, zu unserer weiteren Erleichterung  es gibt im Umgang mit der verloren gegangenen Sicherheit einen absoluten Welt-Tipp (vermutlich vom Dalai Lama) gratis dazu. Nämlich: &lt;b&gt;Bitte finden Sie sich einfach damit ab!&lt;/b&gt;&lt;br /&gt;
Viele, wenn nicht die meisten Dinge im Leben möchten sich Ihrem Einfluss und Ihrer Kontrolle entziehen. Das war (und ist) zwar bisher in Wahrheit auch so, wir haben uns aber großteils ganz gut drüber hinweg geschummelt und mannhaft alles in der Hand gehabt.&lt;br /&gt;
Ich sag Ihnen was: Vergessen Sie´s einfach, das macht nur unnötig noch mehr Stress. Die allermeisten Dinge passieren einfach, da können wir uns auf den Kopf stellen und mit den Ohren wackeln. Und es gibt keine bessere Schule, sich in gelassenem Gleichmut zu üben als das Leben mit Kindern.&lt;br /&gt;
Von dem wir ja bekanntlich zunächst einmal in Wirklichkeit nicht viel wissen.&lt;br /&gt;
Was wir tun können, ist uns einzugrooven:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Informieren Sie sich, aber nehmen Sie bloß nicht jede Horrormeldung ernst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ernst nehmen sollten Sie hingegen den Kinderwagenkauf, und zwar so ernst wie den Erwerb des letzten Autos, probieren Sie (mit einem vollen Rucksack als Gepäck), wie sich die Dinger manövrieren lassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mischen Sie sich von Anfang an in Entscheidungen, die die Familie betreffen, ein. Es. Ist. Nicht. Unmännlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Lassen Sie nicht alles Babygewand Ihre Frau aussuchen. Nicht, weil Sie ihrem Geschmack misstrauen sollten, Gott bewahre, bloß nicht! Sondern deshalb, weil das in Wirklichkeit (!) ein jahrhundertealter mystischer Trick ist, der nicht nur bei Frauen funktioniert  Gewand und Spielsachen aussuchen heißt, sich jemanden darin und damit vorzustellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und freuen sie sich auf den Moment, wo Sie ihren Kindern sagen können: &quot;Schauts einmal da, das ist euer Platz zum Schlafen, den hab ich für euch vorbereitet.&quot;</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Neun Monate Eingrooven für Papas</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2008-02-07T13:59:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://twinnies.twoday.net/stories/4663813/">
    <title>Initialschock</title>
    <link>http://twinnies.twoday.net/stories/4663813/</link>
    <description>Schon mal so richtig sprachlos gewesen? Ja?&lt;br /&gt;
Können Sie sich dran erinnern? Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verdoppeln Sie getrost das Gefühl, das Sie in Erinnerung behalten haben und es dürfte ungefähr in die Nähe dessen gekommen sein, was in mir vorgegangen ist, nachdem ich vor ein paar Jahren zum Telefonhörer gegriffen habe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überspringen wir mal die einleitenden Worte. Viel Berichtenswertes bleibt Ihnen da nicht vorenthalten, denn meine Liebste, gerade auf dem Heimweg von ihrer ersten routinemäßigen Schwangerenuntersuchung bei der Gynäkologin, kommt sehr rasch zum Punkt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sitzt du?&lt;br /&gt;
Ja. Warum?&lt;br /&gt;
Pass auf, es sind Zwillinge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
....  Stille...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;i&gt;Jetzt ganz ruhig bleiben. Aber auch nicht zu ruhig. Sag was Aufheiterndes zu ihr! Ok, auch zu dir selbst. Aber bloß nicht zu lustig, ihr ist auch nicht zum Lachen und mir offen gestanden auch nicht. Gaaaanz ruhig, nicht vergessen. Kinder kriegen ist das Natürlichste auf der Welt  aber gleich zwei? Reg dich erst gar nicht auf, ist eh schon passiert. Was heißt passiert??? Supa! Wunderbar... Na großartig  WIE SOLL DAS BITTE ALLES GUTGEHEN????&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;
Hallo? Bist du noch dran?&lt;br /&gt;
....&lt;br /&gt;
Hörst du mich?&lt;br /&gt;
Ja, äääheemm, bin eh da. Zwillinge sind´s...&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ähnlich beruhigende, aufheiternde, gelassene und rundherum maskulin-souveräne Bemerkungen kann ich meiner verständlicherweise ziemlich aufgeregten Frau in den nächsten Minuten noch schenken, dann ist ihr die Hand im kalten Novemberwind eingefroren, außerdem der Bus bereits gekommen und den Rest (gute Güte, den REST?? Was denn noch?) wollen wir dann des Abends in aller Ruhe daheim besprechen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich lege auf. Und mache das, was jeder vernünftige Mann in meiner Situation tun würde. Ich ignoriere die Tatsache, dass es erst zehn Uhr vormittags ist, gehe ins Nebenbüro und eröffne unserer Sekretärin, dass ich jetzt umgehend ein Stamperl von dem im Aktenschrank für den Fall der Fälle versteckten Schilcherbrand konsumieren werde müssen. Nicht, dass mir danach um so Vieles besser wäre, aber ich spüre instinktiv, dass das zum Ritual gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin in diesem Moment überzeugt davon, &lt;i&gt;die&lt;/i&gt; Überraschung meines Lebens erlebt zu haben und gleichzeitig erstaunt, wie gelassen und ruhig ich mit der Situation umgehen kann. Gut, vielleicht hat der vormittägliche Alkohol damit zu tun, aber trotzdem.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich mir kaum ausmalen kann, ist, dass dies klarerweise erst der Anfang einer, soviel sei verraten, relativ unpackbar spannenden Geschichte ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einer Geschichte, die hier weiter erzählt werden soll.&lt;br /&gt;
Was man(n) als Zwillingsvater erlebt.&lt;br /&gt;
Wie es ist, als nichtschwangerer Teil eine Schwangerschaft zu begleiten.&lt;br /&gt;
Was eigentlich alles zum Glück eh fast niemals eintrifft, obwohl es jeden Moment passieren könnte.&lt;br /&gt;
Wie man auf die seit den letzten vier Wochen zum dreihundertsten Mal gehörte und in Richtung der Kinder abgesonderte Frage Maa, sind das Zwillingeeee? antwortet.&lt;br /&gt;
Wie unbeschreiblich anstrengend, enervierend, kompliziert  aber letztlich einfach wunderbar ein Leben mit Zwillingen sein kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und so weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Was ich damit sagen will: Stay tuned, es kommt noch mehr...</description>
    <dc:creator>boenald</dc:creator>
    <dc:subject>Allgemeines, Einstiegslektüre</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2008 boenald</dc:rights>
    <dc:date>2008-01-31T11:22:00Z</dc:date>
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